Menu:

Stadtwappen


Kontakt & Infos

Zeche Osterfeld
Vestische Straße / Zum Steigerhaus
46117 Oberhausen-Osterfeld


Geodaten

51°30'11.6"N 6°52'34.9"E


Wikipedia


Bilder

 

 

Links:

Homepage

Offizielle Internetpräsentation der Stadt Oberhausen

Oberhausen

ausführliche Informationen zur Stadt Oberhausen

Schloß Oberhausen

mit der Ludwigs-Gallerie

Gasometer

Wahrzeichen der Stadt

CentrO.

eines der größten Einkaufs-Zentren Deutschlands

Burg Vondern

Sehenswürdigkeit in OB-Vondern

LVR-
Industriemuseum

ehemalige Zinkfabrik Altenberg

Haus Ripshorst

Informationszentrum im Gehölzgarten

RWO

Fußballverein Rot-Weiß-Oberhausen


 









 

 

 

Oberhausen

 


Zeche Osterfeld

Sie war 1999 Oberhausens meist besuchte ehemalige Schachtanlage. Denn wo einst schwer gearbeitet wurde, blühte und grünte es zur Landesgartenschau, zur "OLGA". Ihr musste der größte Teil des noch 1989 vollständig erhaltenen Bergwerks weichen. Erhalten blieben einige Tagesanlagen der Ausbauphase von 1911 - 13 (Kaue, Verwaltung, Torhäuser) und das Fördergerüst über dem Paul-Reusch Schacht (Schacht 3) von 1949/50, die heute in die Parkgestaltung einbezogen sind, die auch nach Ende der "OLGA" ein attraktiver Stadtgarten für Osterfeld und die ganze Stadt Oberhausen ist.

Die Zeche Osterfeld ist als Hüttenzeche der Gutehoffnungshütte (GHH) 1873 - 79 errichtet worden und entwickelte sich nicht nur zur führenden Zeche innerhalb des GHH-Bergbaus, sondern nahm auch unter denen des Ruhrgebiets stets eine Spitzenposition ein. Nachdem sich die Kohle ihrer Zeche Oberhausen nicht mehr für die Koksherstellung eignete, beschloss die GHH den Bau einer neuen Zeche "auf der grünen Wiese" in Osterfeld, nahe der Bahnstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn.

Um die Jahrhundertwende erhielt Osterfeld zwei Wetterschächte, da das Oberbergamt Dortmund die schlechte Bewetterung der Grubenbaue bemängelt hatte. Vor dem Ersten Weltkrieg baute die GHH die Zeche aus, was mit einem sprunghaften Anstieg der Beschäftigtenzahl einherging. In einer zweiten Ausbauphase zwischen den Kriegen wurde u.a. die Kokerei mit neuen Koksofenbatterien ausgestattet und Osterfeld konnte sich durchaus als Großschachtanlage bezeichnen. Sie und die Zeche Jacobi wurden Förderstandorte, während die anderen GHH-Zechen auf einzelne Funktionen reduziert wurden: Bewetterung, Seilfahrt und Materialförderung. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde Osterfeld nach 1945 wieder auf- und ausgebaut. Der schrittweise Abbau erfolgte mit der Schließung der Kokerei 1988. Zwei Jahre später beschloss die Ruhrkohle AG den Zusammenschluss der Zeche Osterfeld mit der benachbarten Zeche Lohberg in Dinslaken zum Bergwerk Lohberg-Osterfeld. Während Osterfeld als Förderstandort aufgegeben wurde, übernahm die Zeche Lohberg den Abbau des gesamten Grubenfeldes.

Quelle: Route Industriekultur