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Kontakt & Infos

Halde Rheinpreußen
Gutenbergstraße
47443 Moers

www.das-geleucht.de


Geodaten

51°28'42.7"N 6°39'01.0"E


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Moers

 



Halde Rheinpreußen

1998 wählte die Kultur Ruhr GmbH im Rahmen der IBA Emscher Park weitere Bergbauhalden zur künstlerischen Gestaltung als Landmarken aus. Dr. Brockhaus, Direktor des Lehmbruck Museums Duisburg, bat den Künstler Otto Piene, die in traditionsreichem Industrieumfeld herausragend liegende Halde Rheinpreußen als Landmarke zu gestalten. Pienes Entwurf sieht auf rot ausgeleuchteter, das Umgebungsniveau um 70 m überragenden Halde, einen 30 m hohen Turm in Form einer übergroßen stählernen Sicherheitslampe der Bergleute, dem "Geleucht", vor. In der Dunkelheit leuchtet der Lichtturm über der roten Halde. Rot verdeutlicht die Energie der Kohle und die Glut des Stahls, des Motors der wirtschaftlichen Entwicklung.


Der erste Teil der Arbeiten konnte im März 2006 abgeschlossen werden. In der 30 Meter hohen Grubenlampe wurde am 08. August 2007 zum ersten Mal unter Anwesenheit der lokalen Presse das Licht eingeschaltet. Die Probe fand im Beisein von Otto Piene statt. Seit September 2007 tauchen zudem 35 Leuchtmasten Abends eine Fläche von ca. 8.000 Quadratmetern der Halde in ein rotes Licht.

Mit dieser Landmarke soll an die für das Land so bedeutende schwere und gefährliche Arbeit von Millionen Berg- und Hüttenleuten sowie an Rheinpreußen, den ersten Bergbaustandort am linken Niederrhein, erinnert werden.

Quelle: Route Industriekultur

Steckbrief
Stadt/Stadtteil: Moers-Utfort
Fertigstellung: 1998
Zugänglichkeit: vollständig
Art / Form: Abraumhalde, Tafelberg
Eigentümer: Regionalverband Ruhr
Höhe üner NN: ca. 99 m
Höhe über Niveau: ca. 78 m
Fläche: ca. 46 ha
Installation: Geleucht
Anfahrt / Parken: Römerstraße, Gutenbergstraße

 

Bewertung
Begrünung / Natur:
*****
Aussicht:
*****
Freizeitwert:
*****
Unterhaltungswert:
*****
Spazierbarkeit:
*****
Fitnessfaktor:
*****
Kind & Kegel:
*****
Besucherdichte:
*****
Beschilderung / Infos:
*****
Anfahrt / Parken:
*****

Quelle: "Über alle Berge" von Wolfgang Berke